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Landesmeldung Stadtweit Beantwortet Eingestellt am 17.10.2026 · Antwort vom 8. Oktober 2026

Leichenschauscheine: Keine Daten zu Suizid-Hotspots in Berlin

Die Grünen-Abgeordnete Catrin Wahlen wollte wissen, wann der Berliner Leichenschauschein zuletzt überarbeitet wurde und ob der Senat weiß, wo in Berlin am häufigsten Suizide begangen werden. Der Senat antwortet: Die letzte Überarbeitung erfolgte 2016, damals wurden Felder zum Geschlecht ("unbestimmt") und zum Todeszeitraum ergänzt; die nächste Änderung ist im Rahmen einer Vierten Verordnung zum Bestattungsgesetz bereits in Arbeit. Konkrete Suizid-Hotspots kennt der Senat nicht – die Leichenschauscheine erfassen den Sterbeort nur grob, am häufigsten als "nicht näher bezeichneter Ort des Ereignisses". Ein systematisches Monitoring des Formulars gibt es nicht; Rückmeldungen kommen fast nur aus dem Zentralarchiv für Leichenschauscheine beim Gesundheitsamt Reinickendorf. Praktische Folge: Aussagen über gefährliche Orte und daraus abgeleitete Schutzmaßnahmen sind auf dieser Datenbasis kaum möglich.

Gesundheit Anfrage & Antwort

Quelldokument

Referenz
19/27209
Typ
Schriftliche Anfrage
Urheber
Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege
Fraktionen
Bündnis 90/Die Grünen
Themengebiet
Tod
Veröffentlicht
23.09.2026
Ebene
Landesebene (Berlin)
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