Eichenprozessionsspinner: Bezirke melden Kosten bis 960.000 Euro
Die Linken-Abgeordnete Franziska Leschewitz fragt nach Verbreitung, Gesundheitsrisiko, Prävention und Finanzierung des Eichenprozessionsspinners in Berlin. Die Antwort zeigt: Der Befall ist in zehn Jahren wellenförmig gestiegen, mit deutlichen Anstiegen von 2019 auf 2020 und von 2024 auf 2025. Der Spinner ist kein Gesundheitsschädling nach dem Infektionsschutzgesetz, wird vom Senat aber als Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung eingestuft. Die Bezirke meldeten für 2026 Bekämpfungskosten zwischen rund 12.500 und 960.000 Euro. Ein eigenes Produktbudget gibt es nicht, die Kosten stecken in anderen Budgets wie der Grünflächenpflege (2026: 95,1 Mio. Euro). Der Senat verhandelt mit den Bezirken über ein gemeinsames Vorgehen und die Finanzierung.
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