Kulturvertrag 2028–2037: Kein Inflationsausgleich für Berliner Kultur
Der Grünen-Abgeordnete Daniel Wesener hat nachgefragt, ob der neue Hauptstadtkulturvertrag 2028–2037 die allgemeine Teuerung auffängt. Die Antwort des Senats: Nein – Inflation sowie steigende Tarif-, Betriebs- und Nebenkosten sind im Vertrag nicht eingerechnet. Nur die Stiftung Oper in Berlin und die Berliner Philharmoniker erhalten vom Bund steigende Zuschüsse, die bis 2029 auf 13 Mio. € bzw. 11,5 Mio. € pro Jahr anwachsen. Beim Hauptstadtkulturfonds sinkt der Bundesanteil dagegen von 15 auf 13 Mio. € – die fehlenden 2 Mio. € pro Jahr muss Berlin ausgleichen. Alle übrigen Förderungen (Festivals, Projektförderung) bleiben auf dem bisherigen Niveau, obwohl diese laut Senat nur den Status quo fortschreiben.
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