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Landesmeldung Beantwortet Eingestellt am 17.10.2026 · Antwort vom 1. Oktober 2026

Fast 200 Hitzetote in Berlin: Senat nennt Rettungseinsatz-Zahlen

Die SPD-Abgeordnete Linda Vierecke fragte den Senat, wie er die RKI-Untersuchung zu fast 200 hitzebedingten Todesfällen in Berlin bis Mitte Juli 2026 bewertet und was der Senat dagegen unternimmt. Der Senat räumt ein, dass es im Juni 2026 wegen fehlender nächtlicher Abkühlung erhöhte Sterbefallzahlen gab. Konkret nennt er: In der 25. und 26. Kalenderwoche gab es 14.030 Zuweisungen in Notfallkrankenhäuser, 821 mehr als in der 23. und 24. Woche, der Anteil hitzebedingter Notfälle stieg von 5,3 auf 8,8 Prozent (1.233 Personen). Eine berlinweite Auswertung der Hitze-Diagnose T67 kann der Senat nicht liefern, weil dafür die gesetzliche Grundlage für einen Datenabruf aus den Krankenhäusern fehlt. Als Akutmaßnahmen nennt er die Bärenhitze-Kampagne, das Hitzeschutzportal, geöffnete kühle Räume sowie zwei Polizei-Wasserwerfer als Sprühnebel; viele Maßnahmen des im November 2025 beschlossenen Hitzeaktionsplans seien aber langfristig angelegt.

Gesundheit Umwelt & Klima Soziales & Familie Anfrage & Antwort

Quelldokument

Referenz
19/27184
Typ
Schriftliche Anfrage
Urheber
Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege
Fraktionen
SPD
Themengebiet
Klima
Veröffentlicht
15.09.2026
Ebene
Landesebene (Berlin)
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