1,66 Mio. Euro für gescheiterte Hochschulbaugesellschaft ausgegeben
Die Linke wollte wissen, welche Kosten durch die geplante, aber gescheiterte Gründung der Berliner Hochschulbaugesellschaft (BHG) entstanden sind. Laut Senatsantwort wurden 2025 rund 890.667 Euro und 2026 rund 769.835 Euro für externe Beratungsleistungen ausgegeben – zusammen etwa 1,66 Millionen Euro. Für Personal, Büroräume, Umbauten oder Geräte der neuen Gesellschaft wurde dagegen kein Geld verausgabt, auch der dafür geschaffene Bautitel blieb ungenutzt. Die beiden Pilotprojekte an der HU (Invalidenstraße 110) und der FU (Institut für Chemie) hängen nun in der Luft: Wer den zweiten Bauabschnitt übernimmt und wann fertiggestellt wird, kann der Senat noch nicht sagen. Hintergrund ist, dass CDU und SPD das Gründungsgesetz Anfang September 2026 im Hauptausschuss vertagt haben, womit die Gründung in dieser Legislaturperiode gescheitert ist.