Reichskanzlei-Bunker-Gelände: Senat unterstützt Wohn- und Bürobau
Die Linke-Abgeordneten Efler und Helm fragten den Senat, was mit dem Bunker der Neuen Reichskanzlei unter der Voßstraße 13-15 geschieht und ob dort eine Dokumentations- und Gedenkstätte entstehen kann. Der Senat bestätigt, dass er die Pläne eines privaten Investors für Wohn- und Bürohäuser auf dem Grundstück befürwortet und an den Neubauplänen festhält. Geplant sind rund 8.000 m² Bürofläche; laut Bebauungsplan I-202b müssen mindestens 20 % der zulässigen Geschossfläche für Wohnungen genutzt werden. Der Senat will leichte Überschreitungen der Gebäudehöhe und der Abstandsflächen zulassen. Ob die Pläne genehmigungsfähig sind, ist offen – ein Widerspruch gegen mehrere Vorbescheide wird noch geprüft.
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