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Landesmeldung Beantwortet Eingestellt am 17.10.2026 · Antwort vom 17. September 2026

Kaum 3D-Druck-Waffen in Berlin – Senat fordert strengere Gesetze

Der CDU-Abgeordnete Burkard Dregger fragte den Senat, wie gefährlich selbst gedruckte Schusswaffen ("Ghost Guns") und die Verbreitung von Bauplänen im Internet für Berlin sind. Die Antwort: Das Phänomen spielt in Berlin bislang eine untergeordnete Rolle – zwischen 2023 und August 2026 gab es nur drei Ermittlungsverfahren, bei denen unter anderem Griffstücke der Modelle FGC-9 und CHEETAH sowie 2026 eine Maschinenpistole "TRR9" sichergestellt wurden. Konkrete Erkenntnisse über verbreitete 3D-Baupläne liegen dem Senat nicht vor. Der Senat stellt klar, dass Herstellung und Verbreitung solcher Anleitungen nach geltendem Recht grundsätzlich straflos sind, solange kein persönliches Verhältnis zum Waffenhersteller besteht. Deshalb sieht der Senat deutlichen gesetzgeberischen Handlungsbedarf auf Bundesebene; eigene zusätzliche Maßnahmen ergreift Berlin wegen der geringen Fallzahlen bislang nicht.

Sicherheit & Ordnung Anfrage & Antwort

Quelldokument

Referenz
19/27105
Typ
Schriftliche Anfrage
Urheber
Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Fraktionen
CDU
Themengebiet
Innere Sicherheit
Veröffentlicht
02.09.2026
Ebene
Landesebene (Berlin)
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