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Landesmeldung Beantwortet Eingestellt am 17.10.2026 · Antwort vom 14. September 2026

KlimaWildnis-Förderung: Berlin könnte Präzedenzfall werden

Die Linke-Abgeordnete Franziska Leschewitz wollte wissen, ob das Land Berlin, die Berliner Forsten und die Stiftung Naturschutz Berlin Mittel aus dem Bundesprogramm KlimaWildnis beantragen dürfen. Die Antwort: Für die Entwicklung von Wildnisflächen sind alle drei antragsberechtigt – für das Botschafter-Programm ist das Land Berlin dagegen ausgeschlossen, hier müssten Berliner Forsten oder Stiftung Naturschutz einspringen. Offen bleibt, ob Flächen im Berliner Landeswald überhaupt gefördert werden: Der Bund geht davon aus, dass Länder ihre Flächen kostenlos bereitstellen, und hat bislang noch nie einen finanziellen Ausgleich für Nutzungsverzicht im Landeswald gezahlt – Berlin wäre ein bundesweiter Präzedenzfall. Die Senatsverwaltung hat deshalb beim Bundesumweltministerium und beim Förderträger ZUG auf Klärung gedrängt; ein Gespräch am 13. August 2026 lässt Entgegenkommen erkennen, eine schriftliche Zusage fehlt aber noch. Die in der Frage genannte Zahl von rund 100 möglichen Flächen bestätigte der Senat nicht – über die Förderung entscheidet allein der Bund nach Kriterien wie einer Mindestgröße von 50 Hektar (bei altem Laubwald 25 Hektar) und kompaktem Flächenzuschnitt.

Umwelt & Klima Anfrage & Antwort

Quelldokument

Referenz
19/27060
Typ
Schriftliche Anfrage
Urheber
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Fraktionen
Die Linke
Themengebiet
Natur
Veröffentlicht
27.08.2026
Ebene
Landesebene (Berlin)
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