Senat sieht israelbezogenen Antisemitismus in queeren Szenen
Der Linken-Abgeordnete Dr. Klaus Lederer fragte den Senat, welche Schlussfolgerungen er aus dem Dossier zu Antisemitismus in queeren Szenen Berlins zieht. Der Senat antwortet: In Teilen der queeren Szene hat sich israelbezogener Antisemitismus etabliert, der queere Jüdinnen*Juden ausgrenzt, zur Zielscheibe von Hass und Gewalt macht und unsichtbar werden lässt. Die Entwicklung sei kein Einzelfall, sondern ein in den Szenen verankertes Problem, das die Ereignisse seit dem 7. Oktober 2023 nur offengelegt hätten. Der Senat hält eine wirksame Antwort nur mit der queeren Community selbst für möglich und will jüdisch-queere Strukturen stärken sowie quantitative und qualitative Forschung fördern. Neue konkrete Maßnahmen nennt er nicht, sondern verweist auf die Maßnahmen 51 bis 55 des LSBTIQ+-Aktionsplans.