BVG setzt weiter auf manuelle Klapprampen statt automatischer Lifte
Der CDU-Abgeordnete Danny Freymark fragte den Senat, wie barrierefrei die Einstiege in Straßenbahn, U-Bahn und Bus der BVG sind. Die Antwort: Alle Straßenbahnen, Busse und die neueren U-Bahn-Baureihen sind Niederflurfahrzeuge, mehr als 72 Prozent der Straßenbahn-Haltestellen sind barrierefrei ausgebaut; überall gibt es Klapprampen oder Hublifte, die vom Personal bedient werden. Die neu beschafften Urbanliner-Straßenbahnen erhalten nur manuelle Klapprampen – auf automatische, elektrisch betriebene Rampen und Lifte wird bewusst verzichtet, weil sich diese im Betrieb als störanfällig erwiesen haben. Der Senat plant derzeit auch für künftige Straßenbahnbeschaffungen keine elektrischen Rampen. Praktische Folge: Rollstuhlnutzende bleiben beim Ein- und Ausstieg auf das Fahrpersonal angewiesen und können nicht selbstständig einsteigen. Zahlen zur U-Bahn-Flotte und zu den Kosten elektrischer Lösungen lieferte die BVG nicht.