KI-Videoüberwachung am Kottbusser Tor startet Ende 2026
Der Grünen-Abgeordnete Vasili Franco fragt nach dem Stand der KI-gestützten Videoüberwachung an den kriminalitätsbelasteten Orten Kottbusser Tor und Warschauer Brücke. Der Senat antwortet, dass die Inbetriebnahme am Kottbusser Tor voraussichtlich im 4. Quartal 2026 erfolgt und die Warschauer Brücke bis Ende 2026 folgen soll. Die Kosten sind erheblich: 770.000 Euro für die Hardware insgesamt und 1.888.000 Euro Gesamtinvestition allein am Kottbusser Tor, dazu rund 349.000 Euro Betriebskosten pro Jahr bis einschließlich 2029. Für die Warschauer Brücke liegen noch keine Kostenschätzungen vor. Auf die europaweite Ausschreibung bewarben sich fünf Unternehmen, den Zuschlag erhielt das Generalunternehmen adesso SE mit Software der Firma Staige; der überwachte Bereich wird durch Schilder an allen Zu- und Abgängen gekennzeichnet.