Antisemitismus an Hochschulen: Senat nennt Leitlinien und Anlaufstellen
Der SPD-Abgeordnete Alexander Freier-Winterwerb fragte, wie Berliner Hochschulen mit Antisemitismus und Boykottaufrufen gegen israelische Einrichtungen umgehen. Der Senat antwortet: Grundlage ist die IHRA-Arbeitsdefinition in der von der Bundesregierung erweiterten Fassung. Mehrere Hochschulen – darunter FU, HU, UdK, HfS, ASH und Charité – haben seit Oktober 2023 eigene Leitlinien, Rundschreiben oder einen Notfallplan erlassen. Alle Berliner Hochschulen haben inzwischen spezifische Ansprechpersonen für Antisemitismus eingerichtet, die per E-Mail und teils persönlich erreichbar sind. Konkrete Fallzahlen antisemitischer Vorfälle enthält der vorliegende Antwortteil nicht.
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