Kathreinerhaus wird doch kein Verwaltungsgericht – 6,5 Mio. € bereits ausgegeben
Die SPD-Abgeordnete Frage zeigt: Die Pläne, das denkmalgeschützte 'Kathreinerhaus' zum Verwaltungsgericht Berlin umzubauen, sind aufgegeben. Grund sind Denkmalschutz-, Technik- und Statikprobleme sowie gestiegene Kosten – bislang wurden rund 4,1 Mio. € (bis Ende 2023) und weitere rund 2,4 Mio. € (ab 2024) für die Planung ausgegeben, zusammen etwa 6,5 Mio. €. Auf Bitten der Justizverwaltung vom 20. Oktober 2025 stellte der Senat die Planung ein, am 7. November 2025 wurde der Bauantrag zurückgezogen. Die Immobilie Kirchstraße 6/7 wurde bereits am 30. September 2025 gekauft und ging zum 1. Februar 2026 an die landeseigene BBF über; der Kaufpreis bleibt vertraulich. Künftig sollen dort nach Sanierung Staatsanwaltschaft, Amtsgericht Tiergarten und Amtsanwaltschaft untergebracht werden, während der Bauarbeiten am Campus Moabit dienen Flächen als 'Drehscheibe' für etwa 200 Beschäftigte.