Mietspiegel 2026: Neue Kriterien für die Wohnlageneinstufung
Die Grünen-Abgeordnete Katrin Schmidberger fragte den Senat, wie der Mietspiegel 2026 die Wohnlage von Häusern einstuft und wie stark einzelne Kriterien dabei zählen. Der Senat antwortet: Die Einstufung erfolgt statistisch per Diskriminanzanalyse, wobei 2026 neue Indikatoren wie Kriminalität (Straftaten), Lage in Milieuschutzgebieten und Entfernung zu Regional-, S- und U-Bahn sowie Grünversorgung hinzukamen. Den größten Einfluss haben weiterhin die Bodenrichtwerte (24,4 %) und der Statusindex aus dem Monitoring Soziale Stadt (21,0 %) – zusammen rund 45 Prozent. Eine Hoch- oder Herabstufung der Wohnlage findet nur statt, wenn die Wahrscheinlichkeit dafür mindestens zwei Drittel beträgt. Da die Wohnlage die zulässige Miethöhe beeinflusst, können solche Umstufungen für Mieter*innen direkte Mietsteigerungen oder Mietsenkungen bedeuten.