Wahlen 2026: Senat plant weiter mit 3 Minuten pro Wähler*in
Der AfD-Abgeordnete Antonín Brousek fragte den Senat, wie die Berliner Wahlen am 20. September 2026 vorbereitet werden – konkret zu Verweildauer, Wahlkabinen und Verwahrung der Stimmzettel. Kernaussage der Antwort: Der Senat plant weiter mit durchschnittlich 3 Minuten Wahlzeit pro Person und beruft sich dabei auf Erfahrungen aus früheren Berliner Wahlen. Genau diese 3-Minuten-Annahme hatte der Verfassungsgerichtshof 2022 als eine Hauptursache für die ungültige Wahl 2021 benannt. Eine Simulation des Wahlvorgangs wie 2020 gab es für 2026 nicht – die Probewahl 2026 betraf nur Briefwahl und Auszählung, nicht die Urnenwahl. Bei der Kapazitätsplanung rechnet der Senat mit 45 Prozent Briefwählenden und hält zusätzliche Wahlkabinen als Reserve bereit; wie viele Wahlkabinen es landesweit gibt oder wie viele Wahlbezirke zu groß sind, teilt er nicht mit.