Berliner Bäder haben kein eigenes Kinderschutzkonzept
Die Grünen-Abgeordnete Klara Schedlich fragte den Senat, wie Kinder in den Berliner Bädern geschützt werden. Die Antwort: Ein schriftlich niedergelegtes Kinderschutzkonzept gibt es bei den Berliner Bäder-Betrieben (BBB) bislang nicht, weil dafür keine gesetzliche Pflicht besteht. Immerhin werden die Beschäftigten regelmäßig zu sexueller Belästigung, Gewaltprävention und Deeskalation geschult, und alle müssen bei der Einstellung ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Ein an den Badebetrieb angepasstes Konzept wird derzeit gemeinsam mit dem Landessportbund entwickelt. Kampagnen gegen Übergriffe gab es in den letzten Jahren nicht; bei der internen Meldestelle der BBB sind bislang keine Hinweise auf sexualisierte Gewalt gegen Kinder eingegangen.