Senat: Kein Bedarf an COBOL-Kenntnissen in Berliner Verwaltung
Der SPD-Abgeordnete Jan Lehmann fragte den Senat, wie stark Berliner Behörden, landeseigene Betriebe und die Sparkasse noch auf die veraltete Programmiersprache COBOL setzen und wie der Fachkräftemangel dort abgesichert werden soll. Der Senat verweigerte die Angabe, wie viele solcher Altsysteme im Einsatz sind, mit Verweis auf mögliche Angriffsvektoren. COBOL-Kenntnisse seien nicht nötig, erklärte der Senat – und verwies die Risikobewertung für Bargeldversorgung und Zahlungsverkehr an die betroffenen Unternehmen selbst. Der IT-Dienstleister der Berliner Sparkasse nutzt laut eigener Aussage keine Legacy-Systeme. An den staatlichen Berliner Hochschulen gibt es keine COBOL-Lehrangebote mehr; nur in der Astrophysik der TU Berlin wird noch mit FORTRAN und Großrechnern gearbeitet.