Uferschutz: Sanierung maroder Berliner Ufer bis 2034 geplant
Die Grünen-Abgeordnete June Tomiak fragte den Senat, wie es um den Uferschutz und das Berliner Röhrichtschutzprogramm steht. Die Antwort listet zahlreiche Uferbefestigungs-Projekte an Spree, Dahme, Havel und Müggelsee auf, die teils erst 2034 abgeschlossen sein sollen und Kosten von mehreren Millionen Euro verursachen – die größte genannte Maßnahme an der Spree-Oder-Wasserstraße mit rund 397 Mio. Euro. In den vergangenen Jahren wurden rund 1,5 Kilometer Ufer vor dem Einsturz gesichert und 0,5 Kilometer Uferbefestigungen erneuert oder neu gebaut, wodurch Personen- und Sachschäden ausblieben. Als Hauptprobleme nennt der Senat fehlendes Personal, lückenhaften Aktenbestand und einen langjährigen Instandsetzungsstau. Für den Röhrichtschutz stehen 2026 rund 1,95 Mio. Euro bereit, nach 2,5 Mio. Euro im Jahr 2025.