Flussbad e.V. erhielt 7,68 Mio. € – Badestelle in Spree bleibt offen
Der CDU-Abgeordnete Lucas Schaal fragte, wie viel öffentliche Förderung der Verein Flussbad e.V. erhalten hat und wie der Senat die Wasserqualität der Spree bewertet. Die Antwort zeigt: Von 2012 bis Ende 2025 flossen insgesamt rund 7,68 Millionen Euro an den Verein – davon 3,35 Mio. € vom Bund und 4,33 Mio. € vom Land Berlin; der Bezirk Mitte zahlte nichts. Die letzte Auszahlung erfolgte im vierten Quartal 2025, weitere Mittel wurden weder bewilligt noch in Aussicht gestellt. Zur Realisierbarkeit eines Flussbades erklärt der Senat, die Bedingungen im Spreekanal seien baulich, wasserwirtschaftlich und hygienisch sehr herausfordernd; der Spreekanal ist kein ausgewiesenes Badegewässer. Praktisch heißt das: Das lang geplante Baden in der Spree bleibt in weiter Ferne, und es besteht weiterhin ein Badeverbot.