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Landesmeldung Beantwortet Eingestellt am 17.10.2026 · Antwort vom 15. August 2026

Betreuung für Ersthelfer nach Anschlägen: Diese Hilfen gibt es

Der CDU-Abgeordnete Johannes Kraft fragte, welche psychosozialen Hilfen Ersthelfenden nach Terroranschlägen, Amoktaten oder Großschadensereignissen in Berlin zur Verfügung stehen. Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport antwortet, dass Ersthelfende direkt am Ort durch die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) betreut werden – getragen u. a. von Kirchen und Hilfsorganisationen wie DRK, Johanniter und Malteser. Bei Bedarf koordiniert die Koordinierungsgruppe PSNV Traumaambulanzen (etwa an der Charité), den rund um die Uhr erreichbaren Berliner Krisendienst und Trauma-Praxen, deren Kosten die Unfallkasse Berlin übernimmt. Auch die Zentrale Anlaufstelle des Landes und der Bundesopferbeauftragte betreuen Betroffene proaktiv; nach dem Anschlag beim CSD gab es gezielte Angebote für die queere Community (Maneo, L-Support). Die Antwort zeigt, dass ein mehrstufiges Hilfesystem existiert, dessen Bekanntheit und tatsächliche Nutzung für Betroffene aber entscheidend ist.

Gesundheit Soziales & Familie Sicherheit & Ordnung Anfrage & Antwort

Quelldokument

Referenz
19/26752
Typ
Schriftliche Anfrage
Urheber
Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Fraktionen
CDU
Themengebiet
Rettungswesen
Veröffentlicht
28.07.2026
Ebene
Landesebene (Berlin)
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