MACH-Software: Zahlungsausfälle und Datenschutz nach Rollout
Die Linke-Abgeordnete Hendrikje Klein fragte den Senat zur neuen Haushaltssoftware MACH, die das alte ProFiskal ersetzt. Der Senat bestätigt: Seit dem 29. Juni 2026 arbeiten auch die Hauptverwaltungen damit, 86 Prozent der geplanten 11.824 Mitarbeitenden wurden geschult. Es kam jedoch zu technischen Problemen mit dem Gesamtsystem, Zahlungen konnten zeitweise nicht ausgeführt werden – es entstanden Rückstände und unnötige Mahnläufe. Erst ein neuer Datenbankserver (ab 8. Juli 2026) und weitere Anpassungen brachten drei Wochen nach der Umstellung eine als befriedigend eingestufte Stabilität. Datenschutz: Die Senatsressorts teilen sich einen technischen Mandanten, bei Splittanordnungen ist eine buchungsstellenspezifische Berechtigung technisch nicht möglich.