BVG verzögert Gerüstbau am Rathaus Steglitz mit Statik-Forderungen
Die CDU-Abgeordnete Dr. Claudia Wein fragte, warum sich die Gerüsterrichtung am Rathaus Steglitz verzögert und worauf die Anforderungen der BVG beruhen. Die BVG verlangt vor ihrer Zustimmung statische Nachweise, weil das Gerüst direkt über einem U-Bahn-Ausgang stehen würde – Personenschäden wie am Alexanderplatz müssten vermieden werden. Die Kosten dieser Nachweise trägt nach dem Verursacherprinzip das Bezirksamt bzw. dessen Planungsbüro, nicht die BVG. Erstmals geantwortet hat die BVG am 26. Mai 2026; einen verbindlichen Zeitplan nennt sie nicht, dieser hänge von der Qualität der Unterlagen und der Antwortgeschwindigkeit ab. Der Senat sieht sich nicht eingebunden und kann die Folgen für Schadensfeststellung und Sanierung des denkmalgeschützten Rathauses nicht einschätzen – die Verzögerung im Steglitzer Zentrum dauert damit an.