Schrottboote in Berliner Gewässern: 20.000 Euro Bergungskosten
Die SPD-Abgeordnete Dunja Wolff fragte den Senat, wie mit sogenannten Schrottbooten in Berliner Gewässern umgegangen wird und welchen Stellenwert der Wassertourismus hat. Die letzten beiden Bergungen fanden im Juni 2026 in der Unteren-Havel-Wasserstraße und in der Großen Krampe statt und kosteten das Land Berlin rund 20.000 Euro netto. Bis August 2026 sollen bis zu drei weitere Wracks in der Spree-Oder-Wasserstraße, im Rummelsburger See und im Burgwallgraben geborgen werden. Die Bezirke melden unterschiedliche Erfahrungen: Charlottenburg-Wilmersdorf räumte 2024 ein Ruderboot am Hubertussee (1.100 Euro), Lichtenberg zwei Boote an der Rummelsburger Bucht, Pankow und Tempelhof-Schöneberg haben keine Fälle. Der Senat beschloss im November 2024 ein Wassertourismuskonzept, das auf nachhaltige und stadtverträgliche statt unbegrenzte Entwicklung setzt.