A100-Verlängerung: Abriss von 120 Genossenschaftswohnungen unklar
Der Abgeordnete Dr. Alexander King fragt, ob der 17. Bauabschnitt der A100 zum Abriss von 120 bezahlbaren Genossenschaftswohnungen führen wird. Die Antwort der Senatsverwaltung bleibt weitgehend unbestimmt: Die Autobahn GmbH des Bundes könne erst nach Abschluss der Machbarkeitsuntersuchung belastbare Angaben zu betroffenen Gebäuden, Zeitplan und Kosten machen. Ob das Planfeststellungsverfahren wie vermutet 2027 beginnt, wird nicht bestätigt, und ein konkreter Zeithorizont fehlt. Auch zur Finanzierung gibt es keine klare Antwort – im Raum stehen weiterhin rund 1,08 Milliarden Euro, während Kritiker*innen vor Endkosten von 2,6 bis 3,2 Milliarden Euro warnen. Betroffene Mieter*innen und Geschäftsinhaber*innen können sich erst im formalen Planfeststellungsverfahren äußern; eine frühzeitige Beteiligung ist nicht vorgesehen.