Maxim-Gorki-Theater: Senat verhängt interne Haushaltssperre
Die SPD-Abgeordneten Kühnemann-Grunow und Meyer fragten nach, warum das Maxim-Gorki-Theater (MGT) seine Rücklagen innerhalb eines Jahres fast vollständig aufgebraucht hat und der Senat erst spät davon erfuhr. Laut Senatsantwort wurden die Reserven für den laufenden Spielbetrieb verwendet; das interne Controlling des Theaters erkannte die Planüberschreitung nicht rechtzeitig, weil die Personalkosten im dritten Quartal 2025 zu niedrig prognostiziert wurden. Erst mit dem Q4-Bericht (Abgabefrist 25.01.2026) wurde die Senatsverwaltung auf die schwere finanzielle Lage aufmerksam. Intendantin Çağla Ilk reichte am 07.05.2026 eine Risikodarstellung ein, wonach die Budgets für 2026 sehr eng bemessen sind und ein ausgeglichener Haushalt gefährdet ist. Der Senat hat deshalb den Geschäftsführenden Direktor aufgefordert, eine interne Haushaltssperre zu verhängen; der Prüfbericht zum Jahresabschluss 2025 liegt noch nicht vor.