Genossenschaftsanteils-Förderung erreicht kaum Geringverdiener
Die Grünen-Abgeordnete Katrin Schmidberger fragt, wie erfolgreich Berlins Förderung für den Erwerb von Genossenschaftsanteilen ist. Die Antwort zeigt: Seit Dezember 2019 gingen 76 Anträge ein, nur 21 wurden bewilligt — mit einem Gesamtvolumen von rund 792.000 Euro. In den Jahren 2025 und 2026 gab es bislang keine einzige Bewilligung. Hauptproblem ist der Widerspruch zwischen den strengen Bonitätsanforderungen der IBB und dem geringen Einkommen der WBS-berechtigten Haushalte, die die Förderung eigentlich erreichen soll. Als häufigste Ablehnungsgründe nennt die IBB fehlendes nachhaltiges Einkommen (Sozialleistungen, befristete Verträge, Studierende) und rechnerische monatliche Unterdeckungen.
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