NVT Süd: Nur S-Bahn-Betrieb mit Halbzügen wirtschaftlich
Die Grünen-Abgeordnete Antje Kapek fragte nach der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur Nahverkehrstangente Süd, einer geplanten S-Bahn-Verbindung zwischen Springpfuhl und Grünauer Kreuz. Ergebnis: Nur die Variante mit Halbzügen auf der gesamten Strecke erreicht ein förderfähiges Nutzen-Kosten-Verhältnis von 1,32 (bzw. 1,02 mit 30 Prozent Risikozuschlag); der Einsatz von Vollzügen ist unwirtschaftlich. Die neue Linie S95 soll zwischen Birkenwerder und dem Flughafen BER verkehren und rund 7.000 zusätzliche Fahrten pro Werktag bringen, davon etwa 5.900 verlagert vom Auto auf den Nahverkehr. Geplant sind neue S-Bahnstationen in Biesdorf Süd, Wuhlheide, An der Wuhlheide und Dörpfeldstraße; die Erschließung von Karlshorst soll zunächst per Bus erfolgen. Der Nutzen hängt stark von geplanten Wohnungsneubauten und dem Stadionausbau an der Alten Försterei ab.