IBB prüfte Bebauung des Tempelhofer Felds für Finanzsenator Evers
Der Linke-Abgeordnete Michael Efler wollte wissen, wann und auf welcher rechtlichen Grundlage Finanzsenator Stefan Evers die Investitionsbank Berlin (IBB) mit einer Finanzierbarkeitsberechnung für eine Bebauung des Tempelhofer Felds beauftragt hat. Die Antwort: Einen Auftrag der Senatsverwaltung gab es nicht — der Architekt Tobias Nöfer kam Anfang 2026 selbst auf die IBB zu, Evers ließ sich die Ergebnisse Anfang Juni im Jour Fixe präsentieren und regte eine vertiefte Prüfung an. Für die Bodensanierung wurden 186 Euro pro Quadratmeter angesetzt, bei 482.931 Quadratmetern entspricht das rund 89,8 Millionen Euro. Die Analyse wurde im Juni 2026 abgeschlossen, eine Veröffentlichung ist laut IBB nicht vorgesehen, und es entstanden keine externen Kosten. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wollte die Aussage von Evers, er investiere lieber am Rand des Tempelhofer Felds, nicht bewerten.