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Landesmeldung Beantwortet Eingestellt am 17.10.2026 · Antwort vom 30. Juli 2026

Dossier zu Antisemitismus in queeren Szenen erst nach 7 Monaten online

Ein AfD-Abgeordneter fragte den Senat, warum ein bereits fertiges Dossier über Antisemitismus in Teilen der queeren Szene Berlins monatelang nicht veröffentlicht wurde. Die Antwort nennt konkrete Daten: Der Auftrag wurde am 4. Juni 2025 vergeben, die Endfassung lag am 19. November 2025 vor, das Honorar wurde im Dezember 2025 ausgezahlt – online gestellt wurde das Dossier aber erst am 10. Juli 2026. Nach Angaben des Senats entschied Staatssekretär Max Landero über die zunächst nur an die Parlamentsbibliothek gerichtete Weitergabe und gab auch die späte Freischaltung frei. Einen Zusammenhang mit Presseanfragen, parlamentarischen Nachfragen oder dem Christopher Street Day verneint der Senat; eine eigentliche Begründung für die Verspätung liefert die Antwort nicht, sondern verweist auf eine andere Drucksache. Inhaltlich kommt das Dossier zu dem Ergebnis, dass Antisemitismus in Teilen der queeren Szene Berlins etabliert und seit dem Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023 deutlich verschärft sei.

Soziales & Familie Sicherheit & Ordnung Anfrage & Antwort

Quelldokument

Referenz
19/26626
Typ
Schriftliche Anfrage
Urheber
Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung
Fraktionen
AfD
Themengebiet
Innere Sicherheit
Veröffentlicht
13.07.2026
Ebene
Landesebene (Berlin)
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