FU Berlin: 60-Millionen-Tierhaltung seit 2022 ungenutzt
Die Grünen-Abgeordneten fragten nach Hunden in Berliner Tierversuchen. Die Antwort zeigt: Die 2022 für rund 60 Millionen Euro eröffnete Zentrale Versuchstierhaltung der FU Berlin am Campus Düppel ist bis heute nicht nutzbar, weil Wand- und Deckenbeschichtungen mangelhaft ausgeführt wurden und aufwendig saniert werden müssen. In zwei FU-Instituten leben aktuell 23 Beagles, die aus Zuchtbetrieben in Frankreich und den Niederlanden stammen. Nach dem Ende von Versuchen vermittelt die FU die Hunde an Privatpersonen, auch an eigene Mitarbeitende und Studierende, kann die neue Haltung danach aber nicht kontrollieren. Wie viele Tiere 2024 in laufenden mehrjährigen Versuchen statistisch nicht erfasst wurden, kann der Senat nicht sagen.
Gesundheit
Anfrage & Antwort