PFAS in Berliner Trinkwasser: Grenzwerte überall eingehalten
Die Grünen-Abgeordnete June Tomiak fragte den Senat nach der PFAS-Belastung von Berliner Trinkwasser und Gewässern. Die Antwort zeigt: In allen 9 Wasserwerken der Berliner Wasserbetriebe sind PFAS nachweisbar, doch die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung werden überall deutlich unterschritten. In den Oberflächengewässern steigen die Werte mit dem Abwasseranteil – am höchsten sind sie im Flughafensee (42 ng/L PFAS-4) und in der Panke, am niedrigsten in den Zuflüssen von Dahme, Spree und Oberhavel. Wegen eines PFAS-Schadens in der Ostgalerie kann das Wasserwerk Tegel derzeit nur mit rund 60 % seiner Leistung fördern. Betriebe, die PFAS oder TFA emittieren, sind dem Senat in Berlin nicht bekannt.
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