Kühle-Orte-Karte: Kriterien, Nutzung und Lücken bei Hitzehilfe
Der Grünen-Abgeordnete Benedikt Lux fragte den Senat, wie die Kühle-Orte-Karte für heiße Tage funktioniert und wie viele Menschen sie erreicht. Die Karte stützt sich auf das Geoportal Berlin und listet Trinkwasserbrunnen, Parks, Badestellen, Schwimmbäder und öffentliche Toiletten. Kühle Museen, Bibliotheken, U-Bahnhöfe und Einkaufszentren fehlen, weil nur Einrichtungen erscheinen, die der Aufnahme aktiv zugestimmt haben – über ein LAGeSo-Formular sollen künftig mehr kühle Räume dazukommen. In der Junihitze wurde die Karte an drei Tagen rund 26.000-mal aufgerufen (18.457 Besuchende), während die ältere Erfrischungskarte in der gleichen Woche 26.749 Besuchende und über 88.000 Seitenaufrufe verzeichnete. Wie viele Berliner*innen mehr als einen Kilometer vom nächsten kühlen Ort entfernt wohnen, kann der Senat nicht sagen – dazu liegen keine Daten vor.