PFAS in Schmöckwitz: Wasserwerk Eichwalde soll 2027 saniert sein
Die CDU-Abgeordnete Lisa Knack fragt nach dem Stand der PFAS-Sanierung am ehemaligen Reifenwerk Schmöckwitz. Die Antwort der Senatsverwaltung zeigt: Die Schadstofffahne im Grundwasser ist nach Osten, Süden und Westen abgegrenzt, nach Norden und im Bereich der früheren Fabrik aber noch nicht – die vollständige Erkundung der Quellbereiche erfolgt erst nach der Sicherung des Wasserwerks Eichwalde im Jahr 2027. Die seit August 2025 betriebene Re-Infiltrationsanlage hat die PFAS-Konzentration in den Wasserwerksbrunnen nicht gesenkt; zwei belastete Brunnen liefern kein Trinkwasser mehr, sondern dienen nur noch als Sicherungsbrunnen. Eine Grundwasserreinigungsanlage (Vorzugsvariante Aktivkohle, alternativ Ionenaustauscher) soll 2027 in Betrieb gehen – also vor dem ab Januar 2028 geltenden PFAS-4-Grenzwert. Ein neues Netz mit 36 Grundwassermessstellen wurde im Mai 2026 abgenommen, wird seit Ende Juni 2026 erstmals beprobt und künftig halbjährlich kontrolliert; die Ergebnisse werden im Internet veröffentlicht.