Keine schnellen Poller gegen Durchgangsverkehr in Weimarer Straße
Der SPD-Abgeordnete Reinhard Naumann fragt nach, warum die als Fußgängerzone ausgewiesene Weimarer Straße zwischen Goethestraße und Pestalozzistraße weiterhin illegal als Ausweichstrecke genutzt wird und warum erst ab 2030 gehandelt werden soll. Die Antwort: Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf plant kurzfristig keine zusätzlichen Poller und hält die bestehende Beschilderung für ausreichend, da bauliche Sperren den Marktbetrieb und die Erreichbarkeit der Grundstücke beeinträchtigen würden. Eine umfassende Neugestaltung des Karl-August-Platzes ist im Programm „Lebendige Zentren und Quartiere“ vorgesehen: Machbarkeitsstudie 2027, Umsetzung ab 2030. Der Senat will die Polizei Berlin für die Örtlichkeit sensibilisieren. Für Anwohner*innen und Fußgänger*innen bedeutet das: Der illegale Durchgangsverkehr wird vorerst nicht wirksam unterbunden.