Eichenprozessionsspinner: Senat will berlinweite Steuerung
Die GRÜNEN-Abgeordneten Silke Gebel und Benedikt Lux fragten, wie der Senat die Gesundheitsgefahr durch den Eichenprozessionsspinner bewertet und wer für die Bekämpfung zuständig ist. Der Senat antwortet, dass der Klimawandel die Ausbreitung der Raupen weiter fördern könnte und die Gesundheitsrisiken zunehmen. Zuständig sind grundsätzlich die Grundstückseigentümer*innen – in öffentlichen Parks die Bezirksämter, in Wäldern die Berliner Forsten, bei Privatgrundstücken die Eigentümer*innen selbst. Der Senat räumt ein, dass die diesjährige Situation durch die Bezirke nicht vermieden werden konnte, weil diese die Präventionsarbeit des Pflanzenschutzamts zu wenig aufgriffen. Mit dem seit 1. Januar 2026 geltenden Landesorganisationsgesetz (LOG BE) will der Senat die Bekämpfung nun berlinweit steuern und Rahmenbedingungen für die Bezirke schaffen.