Senat bestätigt Gespräche zu Randbebauung des Tempelhofer Felds
Der Linken-Abgeordnete Dr. Michael Efler wollte wissen, welche Kontakte es 2025/2026 zwischen dem Senat und den Architekten Hans Kollhoff und Tobias Nöfer zu Bebauungsplänen für das Tempelhofer Feld gab. Die Senatskanzlei selbst gibt an, keine solchen Termine wahrgenommen zu haben, doch Nöfer nahm an mehreren Terminen des Regierenden Bürgermeisters teil – am 22. Mai 2026 unter anderem an einem Gespräch mit der Djadda-Firmengruppe, ausdrücklich zum Thema Randbebauung des Tempelhofer Felds. Finanzsenator Evers traf Nöfer, Kollhoff und Dr. Hinrich Holm am 19. Januar 2026 (serieller Wohnungsbau, Ankündigung einer Initiative für bezahlbaren Wohnungsbau am Feldrand) und am 8. Juni 2026 zur Vorstellung von Finanzierungsmodellen der Initiative „Zuhause am Tempelhofer Feld“. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung war an dem Architektenkonzept nicht beteiligt, ein Termin mit dem Senator kam nicht zustande. Nach der Präsentation des Bebauungskonzepts am 20. Mai 2026 hat der Regierende Bürgermeister den Finanzsenator gebeten, die Finanzierbarkeit zu prüfen – dieser beauftragte damit die Investitionsbank Berlin (IBB).