Wasserwerk Johannisthal soll ab 2036 wieder Trinkwasser fördern
Die Grünen-Abgeordneten Schwarze und Lux fragen, wie sich das geplante neue Stadtquartier Späthsfelde im Wasserschutzgebiet Johannisthal auf Grundwasser, Ökosysteme und Trinkwasser auswirken würde. Der Senat antwortet ausweichend: Konkrete Aussagen seien erst in späteren Planungsphasen möglich, Verschlechterungsverbot und Verbesserungspflicht würden erst in den wasserrechtlichen Zulassungsverfahren geprüft. Konkret teilen die Berliner Wasserbetriebe mit, dass das stillgelegte Wasserwerk Johannisthal ab 2036 wieder in Betrieb gehen soll. Vorgesehen ist eine Förderung von voraussichtlich 12,8 Millionen Kubikmetern Grundwasser pro Jahr, die der Aufsichtsrat im Mai 2026 bestätigt hat. Endgültige Fördermenge und künftige Entnahmestandorte stehen noch nicht fest.