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Landesmeldung Stadtweit Beantwortet Eingestellt am 17.10.2026 · Antwort vom 26. Juni 2026

Leistbarkeitsversprechen: Anträge bei Wohnungsunternehmen oft abgelehnt

Der Linke-Abgeordnete Niklas Schenker fragte nach Zahlen zum Leistbarkeitsversprechen bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen, das Mieter*innen mit niedrigem Einkommen die Miete auf 27 Prozent des Haushaltseinkommens begrenzen soll. Die Antwort zeigt: Die allermeisten Anträge werden abgelehnt – so 2025 bei der Gewobag 146 von 156, bei degewo 65 von 77, bei SuL 21 von 27 und bei der GESOBAU 14 von 52. Häufigster Ablehnungsgrund ist ein zu hohes Haushaltseinkommen bzw. die Überschreitung der WBS-Einkommensgrenzen; auch unvollständige Unterlagen führen zu Ablehnungen. Eine einheitliche Erfassung der Ablehnungsgründe gibt es nicht, und die sechs Unternehmen nutzen unterschiedliche eigene Berechnungsbögen statt eines gemeinsamen Standards. Für betroffene Mieter*innen bedeutet das: Die zugesagte Mietobergrenze greift in der Praxis nur in wenigen Fällen.

Wohnen & Bauen Soziales & Familie Anfrage & Antwort

Quelldokument

Referenz
19/26328
Typ
Schriftliche Anfrage
Urheber
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Fraktionen
Die Linke
Themengebiet
Öffentliche Verwaltung
Veröffentlicht
09.06.2026
Ebene
Landesebene (Berlin)
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