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Landesmeldung Beantwortet Eingestellt am 17.10.2026 · Antwort vom 29. Juni 2026

50.736 Euro Übergangsgeld für Ex-Digitalstaatssekretär Hundt

Die AfD-Fraktion fragt nach den Kosten des kurzen Einsatzes von Digitalstaatssekretär Matthias Hundt, der am 18. März 2026 ernannt und am 2. Juni 2026 nach nur rund zehn Wochen wieder entlassen wurde. Gegen Hundt ermittelt die Staatsanwaltschaft Dresden wegen Insolvenzverschleppung; sein früheres Unternehmen war bereits im November 2025 in Insolvenz gegangen. Weil er seine eigene Entlassungsbitte zurückzog und der Senat ihn anschließend entließ, erhält er nach dem Landesbeamtenversorgungsgesetz Übergangsgeld von rund 50.736 Euro (71,75 Prozent der Bezüge über sechs Monate). Der Senat bestätigt in seiner Antwort, dass die Dienstbezüge der Besoldungsgruppe B 7 für die gesamte Amtszeit vom 18. März bis 2. Juni 2026 gezahlt wurden. Bereits zuvor hatte der Senat offengelegt, dass seit der Wiederholungswahl 2023 ausgeschiedene Senatsmitglieder und Staatssekretäre insgesamt über 3,4 Millionen Euro Übergangsgeld und Ruhegehalt erhalten haben.

Wirtschaft & Arbeit Digitales Haushalt & Finanzen Anfrage & Antwort

Quelldokument

Referenz
19/26280
Typ
Schriftliche Anfrage
Urheber
Der Regierende Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei
Fraktionen
AfD
Themengebiet
Öffentlicher Dienst
Veröffentlicht
04.06.2026
Ebene
Landesebene (Berlin)
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