Senat misst wirtschaftliche Rendite queerer Events nicht
Die CDU-Abgeordnete Lisa Knack fragte, ob Berlin die wirtschaftliche Stadtrendite queerer Großveranstaltungen wie dem CSD, dem Lesbisch-schwulen Stadtfest und Folsom Europe misst. Der Senat antwortet: Es gibt keine aktuellen Studien dazu, und neue Erhebungen sind vom Senat auch nicht geplant, da das Stadtrendite-Modell eigentlich für Sportgroßveranstaltungen entwickelt wurde. Allerdings wollen die Veranstalter*innen dieser Events 2026 erstmals selbst Besucher*innen zu Herkunft, Aufenthaltsdauer und Ausgaben befragen. Als allgemeine Vergleichszahlen nennt der Senat, dass Berlin-Gäste 2023 insgesamt 15,1 Milliarden Euro ausgaben und der Tourismus 4,6 Prozent der Berliner Wirtschaftsleistung ausmachte. Der Senat begründet seine Zurückhaltung damit, dass die Bedeutung der LGBTIQ+ Community für Berlin bereits gut dokumentiert sei.