Senat hält Sprachdaten zu Mehrsprachigkeit an Schulen zurück
Die Grünen-Abgeordnete Klara Schedlich fragte, wann und wie der Senat die 2025 erhobenen Daten zu Erst- und Familiensprachen von Berliner Schüler*innen veröffentlicht. Der Senat antwortet: Die Daten werden nur intern zur Steuerung genutzt, eine Veröffentlichung ist derzeit nicht vorgesehen. Zur Begründung verweist er auf §64a Schulgesetz und mögliche Datenschutzrisiken. Gleichzeitig veröffentlicht der Senat jährlich schulbezogene Statistiken zu Staatsangehörigkeiten und „nichtdeutscher Herkunftssprache“ in den Eckdaten und „Blickpunkt Schule“. Der Senat begründet die Ungleichbehandlung mit unterschiedlicher Aussagekraft und Vergleichbarkeit der Daten – eine nachvollziehbare Erklärung bleibt er weitgehend schuldig.
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