Altersarmut: Hohe Quoten in Moabit, Neukölln und Mitte
Der Grünen-Abgeordnete Taylan Kurt fragte den Senat, wie sich die Altersarmut in Berlin und in einzelnen Stadtgebieten entwickelt hat. Die Antwort: Eine Auswertung nach Postleitzahlgebieten gibt es nicht, der Sozialbericht rechnet nach Planungsräumen — und die neuesten Daten stammen von 2023. Besonders hohe Quoten zeigen sich im Nordwesten von Mitte (Schulstraße, Huttenkiez, Körnerstraße), im Norden Tempelhof-Schönebergs und Neuköllns sowie am Mehringplatz und Askanischen Platz in Friedrichshain-Kreuzberg. Für Moabit liefert der Senat konkrete Zahlen zum 31.12.2024: In der Zillesiedlung beziehen 21,3 Prozent der über 65-Jährigen Grundsicherung, in der Lübecker Straße 21,5 Prozent, im Beusselkiez 26,4 Prozent. Absolute Fallzahlen nach der Methodik des Sozialberichts liegen laut Senat aber nicht vor — eine Aktualisierung soll der Sozialbericht 2026 bringen.