Senat: Kein zweiter Geradeausstreifen am Tempelhofer Damm
Die CDU fragt, ob der Senat die Nadelöhre am Tempelhofer Damm an den Kreuzungen Albrechtstraße und Friedrich-Karl-Straße beseitigen will, damit es zwei Geradeausspuren gibt. Der Senat verneint dies: Eine praktikable Verkehrsraumaufteilung an den Knotenpunkten lasse sich bislang nicht finden. Die bisherigen Entwürfe würden eine Verbreiterung der Fahrbahn zu Lasten der Gehwege erfordern. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg lehnt eine Verengung der ohnehin zu schmalen Gehwege der Geschäftsstraße ab und hält das Vorhaben angesichts fehlenden Platzes, hoher Fußverkehrsfrequenz und der Engstelle Alt-Mariendorf für nicht umsetzbar. Am Knoten U-Bahnhof Ullsteinstraße bleibt es bei zwei durchgängigen Geradeausspuren, für den Radverkehr soll der bisher rechte Fahrstreifen genutzt werden.