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Landesmeldung Stadtweit Beantwortet Eingestellt am 17.10.2026 · Antwort vom 15. Juni 2026

Polizei: Kein gezielter LED-Einsatz gegen Journalist*innen bekannt

Die Grünen-Abgeordnete Gollaleh Ahmadi wollte wissen, ob die Berliner Polizei bei Demonstrationen gezielt starke LED-Leuchten auf Kameras von Journalist*innen richtet, um Bild- und Videoaufnahmen zu verhindern. Die Senatsverwaltung für Inneres antwortet: Dazu liegen ihr keine Erkenntnisse vor, und Beschwerden über Behinderungen journalistischer Arbeit seit 2023 seien bei der Polizei nicht automatisiert recherchierbar – konkrete Zahlen kann der Senat nicht nennen. Entsprechend wurden auch keine disziplinar- oder strafrechtlichen Verfahren eingeleitet (Frage 3: 'Entfällt'). Der Senat betont, die Pressefreiheit schütze die Anfertigung von Aufnahmen polizeilicher Maßnahmen im öffentlichen Raum; ein gezielter Lichteinsatz gegen Medienvertreter*innen käme allenfalls 'rechtstheoretisch/hypothetisch' zur Abwehr schwerer Gefahren nach § 17 ASOG in Betracht. Spezielle Vorschriften zum Einsatz von Taschenlampen oder LED-Leuchten gegenüber der Presse gibt es bei der Polizei Berlin nicht, und solche Regelungen sind auch nicht Bestandteil von Einsatzbefehlen.

Sicherheit & Ordnung Anfrage & Antwort

Quelldokument

Referenz
19/26150
Typ
Schriftliche Anfrage
Urheber
Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Fraktionen
Bündnis 90/Die Grünen
Themengebiet
Ordnungsrecht
Veröffentlicht
26.05.2026
Ebene
Landesebene (Berlin)
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