Zukunft der Gewaltschutzambulanz und Kosten für Spurensicherung
Dr. Manuela Schmidt (Die Linke) fragte nach der Absicherung der Gewaltschutzambulanz (GSA) und der vertraulichen Spurensicherung für Gewaltopfer. Die Verhandlungen mit den Krankenkassen zur Kostenübernahme sollen bis Mitte 2026 abgeschlossen sein, wobei Berlin 250.000 Euro für eine koordinierende Netzwerkstelle bereitstellt. Aufgrund von Personalmangel in der Rechtsmedizin musste die Spurensicherung ohne vorherige Anzeige zeitweise an die Gynäkologie des Campus Virchow-Klinikum ausgelagert werden. Trotz dieser Engpässe wurden im Jahr 2025 insgesamt 1.564 Personen untersucht und Gewaltfolgen dokumentiert.
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