Über 4 Millionen Euro für Antisemitismus-Prävention blieben ungenutzt
Abgeordnete der SPD erkundigten sich nach dem Verbleib von Geldern zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung des interreligiösen Dialogs. Von den jährlich bereitgestellten 10 Millionen Euro wurden im Jahr 2024 rund 3,3 Millionen Euro und im Jahr 2025 etwa eine Million Euro nicht ausgegeben. Die Senatsverwaltung begründet dies mit dem notwendigen Aufbau neuer Verwaltungsstrukturen und mangelnder Erfahrung im Bereich der Antisemitismusprävention. Für die Berliner*innen bedeutet dies, dass wichtige Projekte gegen Ausgrenzung trotz vorhandenen Geldes zeitweise nicht finanziert werden konnten.
Bildung & Schule
Soziales & Familie
Haushalt & Finanzen
Anfrage & Antwort