Landeseigene Wohnungsfirmen inserieren tausende Wohnungen auf Privatportalen
Der Abgeordnete Niklas Schenker (Die Linke) fragte nach der Nutzung privater Immobilienplattformen durch landeseigene Wohnungsunternehmen wie degewo, Gewobag und HOWOGE. Die Antwort zeigt, dass diese Unternehmen jährlich tausende Wohnungen auf Portalen wie ImmoScout24 inserieren, um eine höhere Reichweite zu erzielen; bei der GESOBAU sind es etwa 15 bis 30 Prozent aller Vermietungen. Die genauen Kosten für diese Inserate bleiben jedoch unter Verschluss, da die Unternehmen auf strikte Vertraulichkeitsvereinbarungen mit den Plattformbetreibern verweisen. Für Bürger*innen bedeutet dies, dass sie für die Suche nach einer staatlichen Wohnung weiterhin auch private, oft kostenpflichtige Portale nutzen müssen.
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