Maßnahmen gegen Schein-Firmensitze in Steueroasen im Berliner Umland
Der Abgeordnete Steffen Zillich (Die Linke) fragte nach dem Vorgehen gegen Gewerbesteueroasen wie Zossen, in denen Firmen durch Scheinadressen Steuern sparen. Die Finanzverwaltung berichtet, dass in Zossen bei 164 von 360 geprüften Firmen kein tatsächlicher Geschäftssitz vorlag, was Rückzahlungen von 20 Millionen Euro zur Folge hat. Um solche Briefkastenfirmen künftig zu verhindern, ist eine bundesweite Anhebung des Mindest-Gewerbesteuersatzes von 200 % auf 280 % geplant. Berliner Finanzämter prüfen zudem verstärkt Verdachtsfälle in Zusammenarbeit mit anderen Bundesländern, um die korrekte Besteuerung sicherzustellen.
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