Zukunft der queeren Obdachlosenunterkunft „Casa Libre“ ungewiss
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragt nach dem Erhalt der Lichtenberger Notunterkunft „Casa Libre“ für queere Wohnungslose. Da die Unterkunft Wohnraum ohne feste Mietverträge nutzt, gilt dies rechtlich als Zweckentfremdung, für die der Bezirk Lichtenberg Ausgleichszahlungen verlangt. Der Senat erklärt, dass diese Gebühren entfallen könnten, wenn die Betreiberin reguläre Mietverträge mit den Bewohner*innen abschließt oder eine Existenzgefährdung nachweist. Da die erforderlichen Unterlagen der Betreiberin bisher fehlen, ist die Genehmigung für den Betrieb im Jahr 2026 aktuell noch nicht erteilt.
Wohnen & Bauen
Soziales & Familie
Anfrage & Antwort