Berlin will HPV-Impfquote durch bessere Aufklärung steigern
Das Abgeordnetenhaus untersuchte, warum die HPV-Impfquote in Berlin unter dem EU-Schnitt liegt und wie Gesundheitsämter gegensteuern können. Laut Senat kennen 60 % der über 16-Jährigen die Impfung gegen Krebs nicht, zudem fehlte lange Zeit eine Empfehlung für Jungen. Während Gesundheitsämter Kinder zwischen 9 und 14 Jahren impfen dürfen, lehnt der Senat spezielle Impfaktionen in Schulen wegen mangelnder Wirksamkeit und knapper Personalressourcen ab. Stattdessen soll der Fokus verstärkt auf gezielter Information und Beratung durch den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst liegen.
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